Mittwoch, 26. April 2017

Ein Kleid geht immer!

Guten Morgen! 

Nach dem Umzug, hat es echt lange gebraucht, bis ich wieder die Lust aufs nähen hatte. Bis auf das Kürzen des Hochzeitskleides meiner Freundin, stand die Nähmaschine monatelang still. Es zog mich nichts an die Nähmaschine, eher im Gegenteil, weil noch lange nicht alles so eingeräumt ist, das man entspannt arbeiten kann.
Das lässt sich alles prima vor sich herschieben, aber nicht die Tatsache, dass das Tochterkind immer weiter wächst und nun doch ein paar neue Kleider brauchte. 


Der letzte Schnitt von Bea alias KlaraRabella, ist ein Freebook und steht schon soooooo lange auf meiner To Do Liste. Vor allem, weil bald das Kind aus der Größe rausgewachsen ist, bis das der Schnitt noch geht. 
Ich habe ihn ein wenig abgewandelt, vor allem aber, weil ich keine Lust auf Knöpfe und Kapuze hatte, dafür aber auf ein paar Taschen. ;) Zudem kann das Tochterkind immer Taschen gebrauchen. 


Den Stoff hatte ich auch schon weit vor dem Umzug gekauft und eigentlich ist er optisch passender im Winter als im Frühling, aber der Stoff war für den Schnitt geplant, also musste das jetzt so sein! :D 


Die Bilder habe ich im Freilichtmuseum Hagen gemacht, mehr zu unserem Besuch könnt ihr im letzten Post nach lesen. 


Aus diesem Schnitt wird es noch mehr Kleider geben, vor allem mit Taschen und ohne Knöpfe, egal wie hübsch das aussieht, ich bin da zu faul für O:) 

Einen schönen Tag noch! 

Eure Mandy



Montag, 24. April 2017

Ein kleiner Ausflugstipp! Freilichtmuseum Hagen

Guten Tag! 

Ich dachte mir, nur über das nähen und sticken bloggen ist auf Dauer langweilig. Für Euch zum lesen und auch für mich. Immer über das gleiche schreiben, ist doch ein wenig eintönig ;) 

Deshalb dachte ich, nehme ich euch mal mit und zeige Euch immer mal wieder was wir in unserer Freizeit so erleben. 
Am Samstag zwischen Ostern waren wir ganz spontan im Freilichtmuseum Hagen. Mein Mann war als Kind dort öfters und hatte immer wieder vor mit uns dort hin zu gehen, aber wie es halt so ist, hat man nicht immer die Zeit dazu (von uns aus, ist das ein ganzes Stück zu fahren)
Da sich aber an vorletzten Samstag ein paar Dinge änderten, war dies ganz spontan möglich. 

Das Museum hatte kurz vorher wieder Saison Eröffnung und deswegen war nicht soviel los. Auch das Wetter spielte ganz gut mit.

Das Museum besteht aus vielen kleinen Häusern in denen man sich die Technik von vor 100 Jahren ansehen kann oder wie man vor hundert Jahren geschmiedet oder Holz gesägt hat. Teilweise sogar mit live Vorführungen, was besonders die Kinder in ihrem Bann gezogen hat. 

Aber erstmal der Reihe nach. 

Wie der Name schon sagt, ist es ein Freilicht Museum und somit ist man die meiste Zeit draußen. Man läuft von einem kleinen Fachwerkhaus zum nächsten und bestaunt darin die alten Handwerksgeräte. 


Tolle Gelegenheiten für Kinder, einfach mal nur spielen, hat es natürlich auch!


Die erste Vorführung, die wir mitbekommen haben, war die alte Schmiede. In der ein sehr kluger Schmied (was er so alles wusste war wirklich beeindruckend) "wie früher" ein Blatt schmiedete oder einen Nagel. Wenn es nach dem Räuber gegangen wäre, wären wir nicht weiter gegangen, sondern hätten weiter dem Schmied zugesehen.


Das meiste wurde natürlich mit Wasserkraft angetrieben, aber nicht jedes Fachwerkhaus war daran angeschlossen. Aufgrund des Wasserverbrauchs war es auch gar nicht möglich, alles mit Wasserkraft zu betreiben.


Hier noch ein weiterer kleiner Überblick, das ganze Museumsgelände ist zu groß um es im Ganzen aufs Bild zu bekommen.


Weiter oben, sind wir dann in so einer Art Dorf angekommen, wo es neben der Brauerei und dem Kolonialwarenladen auch noch eine Bäckerei, Schuhmacher, Goldschmied und noch vieles mehr gab. 



Unter anderem wird im "Dorf" gezeigt wie Zigarren hergestellt werden. Das Tochterkind hat natürlich alle beteiligten aufgeklärt, wie schädlich doch das rauchen ist ;) Interessant war es dennoch. Neben dies wird natürlich noch mehr in dem Gebäude gezeigt.


Ein bisschen zur Herstellung: Erst werden die Blätter in Form gepresst, das dauert ein paar Stunden/Tage, das weiß ich leider nicht mehr so genau.


Und dann mit reichlich Kleber noch hübsch eingerollt. 


Die ist der Kolonialwarenladen, indem man einiges von dem was im Museum hergestellt wurde auch kaufen konnte. Das einzige gelbe Gebäude, also nicht zu verfehlen! 


Was natürlich mit musste, waren die Würste. Die gibt es bei uns hier unten nicht so lecker ;) 


Und einen Raum weiter gab es noch einen weitern kleinen Laden, ausgestattet mit wundervollen Kleinigkeiten. Allein die Möbel, sehen toll aus!


Auch die Seile werden im Museum hergestellt. 
Ich weiß zwar nicht wo die Heizung her war, aber sie war erstaunlich hübsch verziert und stand auch nicht zum Verkauf ;)!


Und noch ein paar Eindrücke mehr vom "Dorf"




Hier könnt Ihr sehen, wie das Museum aufgebaut ist. 


Auf dem Weg zurück haben wir dann noch das alte Sägewerk entdeckt und gleich daneben einen Raum der zeigt wie früher das Öl gewonnen wurde



Ebenfalls gibt es ein Haus, wo man zusehen kann wie Papier früher geschöpft wurde.


Das Museum bietet aber nicht nur Dinge aus vergangener Zeit an, sondern bietet auch aktuelles ;) 


Den Selfie Point haben wir dann natürlich gleich genutzt!


Der Eingang bzw Ausgang, der rechts noch ein Souvenir Shop beherbergt, wo man auch noch mal die Gelegenheit hat, sich mit handgefertigten oder anderen nützlichen Dingen einzudecken. 


Die Kinder haben sich natürlich auch was aussuchen dürfen und haben sich für eine Schatzkiste mit Stein entschieden. 


Was ich hier gezeigt habe, ist nur ein Bruchteil von dem was es dort zu entdecken gibt. Aber irgendwie habe ich zu spät geschnallt, das dieses Museum ein Prima Thema für den Blog gäbe und zu spät angefangen mit Fotos und zum anderen, habt ihr so noch was zum entdecken, was ihr vorher noch nicht gesehen habt. 

Wir hatten viel Spass und werden bei nächster Gelegenheit und besserem Wetter wieder kommen. Es gibt noch einen tollen Bereich für Wasserexperimente, den man am besten bei warmen Wetter testet.


Viel Spaß! 
Eure Mandy

Für noch mehr Informationen schaut doch auf der Internetseite vom Museum vorbei 








Freitag, 21. April 2017

.: 9! :.

... Neun Jahre ...
... seit neun Jahre lebt dieses wundervolle Mädchen schon bei uns ... 
... seit neun Jahren darf ich Mama sein ... 
... seit neun Jahren lerne ich das Leben noch mal ganz von vorne kennen ... 

und auch als das Leben eines neunjährigen hat es so in sich:
... mit neun Jahren ist man 130cm groß ... 
... trägt man mittlerweile die Haare nur noch Schulterlang ... 
... geht man schon seit 5 Jahren zum Ballett ... 
... liebt Bücher über alles ... 
...hat man bereits Harry Potter gelesen ... 
... ist ein totaler Fantasy Fan ... 
... steht man total auf Wonder Woman und Super Girl ... 
... liebt Lego Elves und Schleich ... 
... belegt man in der Schule die Reporter AG ... 
... und die Weiden AG ... 
... trägt man immer noch am liebsten Kleider ...
... und ist Mamas und Papas ganzer Stolz ... 

Und natürlich braucht man dann auch die passende Kleidung. 
Wie jedes Jahr bekam auch dieses Jahr mein Tochterkind ein T-Shirt, wobei dieses mal ist es ein Kleid geworden. 
Im Wonder Woman Look natürlich, denn irgendwie hat es ihr diese Figur im Moment besonders angetan. 

Der Schnitt ist ganz schlicht gehalten, so wie es mein Tochterkind am liebsten hat. 


Bestickt habe ich das mit dem Wonder Woman Logo und der 9. Die Stickdatei habe ich fix selber gemacht.
Und jetzt noch ein paar Bilder in Action! 




Das Kuscheltier bekam sie von mir zum Geburtstag genäht. Mehr dazu später hier auf dem Blog.

Einen schönen Tag noch! 
Eure Mandy